Kuratorium El Salvador

 

Die Entstehung

Logo_Kuratorium_El_SalvadorAls im Jahr 1998 unser Pfarrzentrum von Weihbischof Gregorio Rosa Chavez aus San Salvador feierlich eröffnet wurde, erhielt es den Namen „Oscar Romero“. Er war in der Zeit des blutigen Bürgerkrieges Erzbischof in San Salvador und leistete heftigen Widerstand gegen die Unterdrückung der Armen. Diesen Kampf bezahlte er am 24. März 1980 mit seinem Leben. Die Begegnung mit Weihbischof Chavez und die intensive Beschäftigung mit den Worten und dem Wirken Oscar Romeros für das salvadorianische Volk waren Anlass für eine kleine Gruppe von Gläubigen aus St. Jakobus, im Juli 2002 einen Förderverein („Zustiftung El Salvador“) zu gründen.

Das Kuratorium dieser Zustifung, bestehend aus 7 Mitgliedern, darunter VertreterInnen aus Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat, trifft sich regelmäßig zur Organisation und Planung von Aktivitäten, Intensivierung des Kontaktes mit den Menschen in El Salvador und Verteilung der Spendengelder. Es sieht es als seine Aufgabe, das Gedenken an Erzbischof Romero wach zu halten und – gemäß seinem Wort – Solidarität mit den Armen des Landes zu pflegen.

Das Land

Karte von El SalvadorEL Salvador nennt man „El Pulgarcito de America“ das „Däumchen“ Amerikas, weil es das kleinste Land auf dem amerikanischen Kontinent ist. Es liegt im Herzen von Mittelamerika.
Mit einer Fläche von ca. 21.000 qkm ist es kleiner als Bayern und passt fünfzehnmal in Deutschland hinein.
Aber es ist das dichtest besiedelte Land der Region mit ca. 6,2 Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt ist San Salvador.
ÜbersichtskarteDort leben 552.00 Einwohner. Aber zusammen mit den Menschen in den Slums und Vorstädten sind es etwa 2 Millionen.
Die Ureinwohner El Salvadors sind Indios, Nachfahren der Mayas. Heute leben noch etwa 7 % Indios im Land. 90 % sind Mestizen. Die Bevölkerung ist fast ausschließlich katholisch.
Noch immer leiden die Menschen des kleinsten Landes Mittelamerikas unter den Nachwirkungen des Bürgerkrieges, aber auch immer wieder unter den Folgen von Erdbeben und anderen Naturkatastrophen. Einem großen Teil mangelt es an Wohnungen, medizinischer Versorgung und sauberem Trinkwasser. Jährlich sterben mehr als 12 000 Kinder, ca 11 % sind unterernährt. Nur wenige Kinder gehen zur Schule oder beenden sie. 20% der Einwohner sind Analphabeten.
El Salvador ist das Land mit der höchsten Kriminalitätsrate in Mittelamerika. Besonders verbreitet sind die Bandenkriege jugendlicher Banden der sog. Maras. Straßenkinder werden von der Polizei brutal verfolgt.

Die Projekte

Das 1. Projekt, das wir 1998 auf Bitten von Weihbischof Chavez in Angriff nahmen, war der Kauf (30000 €) eines Pausenhofes für die Schule San Franziskus, die Weihbischof Chavez in der Hauptstadt San Salvador unterstützt. Dort werden vor allem Kinder armer Leute unterrichtet, die sich das Schulgeld, die Schulkleidung oder den Transport zur Schule nicht leisten können.
Später rief er die Initiative „proyecto dos mil“ ins Leben, die sich um die Hilfe, Unterstützung und Resozialisierung von Straßenkindern bemüht. Diese können dort eine Lehre machen, die es ihnen ermöglicht, später einen Beruf zu ergreifen oder auch nur täglich eine warme Mahlzeit erhalten und vieles mehr. Bis heute fließt ein Teil unserer Spendengelder dorthin.
Bischof Chavez und Pater MeierDurch Pater Martin Maier von den Jesuiten, der inzwischen unser zuverlässigster Berichterstatter aus El Salvador geworden ist, haben wir ein 2. Projekt, bei dem wir mithelfen. P. Maier war einige Zeit Priester in der kleinen Gemeinde Jayaque. Immer wieder erzählt er von der Not der Menschen dort. Wir helfen beim Aufbau der Infrastruktur, z.B. der Instandsetzung der durch Erdbeben oder Überschwemmungen beschädigter Kirchen und Einrichtungen oder geben Hilfen zum Aufbau des Gemeindelebens, wie z.B. Kauf eines neuen Gemeindeautos u. ä.
Weihbischof Chavez und Pater Maier sind für uns die Garanten, dass alle Spendengelder den von uns unterstützen Projekten zugute kommen.
Die bei Veranstaltungen erzielten Erlöse, Ihre Spenden und großherzigen Zuwendungen fließen zu 100 % diesen Projekten zu.
Es fallen keinerlei Verwaltungskosten an.

Ihre Hilfe

Haben Sie Interesse? Wir würden uns freuen, wenn wir auch Sie für eine Mitarbeit im Förderkreis El Salvador oder für eine regelmäßige oder einmalige Unterstützung unserer Projekte gewinnen könnten.
Ansprechpartner: Frau Christa Nowak Kontakt über das Pfarrbüro

[important]

…kommt zu 100 % den Projekten zu gute.

Spendenkonto
Kath. Kirchenstiftung St. Jakobus Zustiftung „El Salvador“
bei der LIGA-Bank Augsburg
IBAN DE21 7509 0300 0100 1148 04
BIC GENODEF1M05
Vermerk „El Salvador“

[/important]